Was ist Mulesing?

Die Merinowolle, die ich verwende ist Mulesingfrei, weshalb sie auch etwas teurer ist. Ich kopiere hier den Wikipediabeitrag dazu ein, denn ich denke hier ist dieses Thema gut beleuchtet:

Als Mulesing (englisch [ˈmjuːlziŋ]) bzw. Mulesierung (nach John W. H. Mules) wird das Entfernen der Haut rund um den Schwanz von Schafen ohne Schmerzausschaltung bezeichnet. Es ist ein in Australien gebräuchliches Verfahren, um einen Befall mit Fliegenmaden (Myiasis) zu verhindern.

Mulesing ist eine umstrittene Praktik, zu der es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Laut der National Farmers Federation ist es der effektivste Weg, das Risiko von Myiasis zu minimieren, der sonst 3.000.000 Schafe jährlich zum Opfer fallen würden.[1] Die Australian Veterinary Association (AVA) erkennt die positiven Effekte von Mulesing bei Schafen an. Jedoch befürwortet die AVA auch Alternativen im Sinne einer ethisch vertretbaren Massentierhaltung. Dem Präsidenten der National Farmers’ Federation Peter Corish zufolge ist die Tierschutzorganisation Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals nicht gegen dieses Verfahren in Gebieten, in denen es keine sinnvolle Alternative gibt, empfiehlt aber Forschungen nach schmerzlosen Methoden als Alternativen.[2] Die Tierrechtsorganisation PETA ist strikt gegen das Mulesing, dies sei eine grausame und schmerzhafte Methode, zu der es „humanere“ Alternativen gebe.[2]

Im November 2004 trafen sich Delegierte der australischen Wollindustrie und beschlossen, das Verfahren des Mulesing bis Ende 2010 zu beenden.[3][1] Mittlerweile hat die Australian Wool Innovation (AWI) den Termin abgesagt und keinen neuen gesetzt.[4] Die Australian Wool Growers Association verzeichnet hingegen einen zunehmenden Einsatz lokaler Betäubung. Im Jahr 2010 soll dies bereits in 60 % der Fälle angewandt worden sein.[5]

Die Merino-Industrie von Neuseeland erlegte sich ab Ende 2010 ein freiwilliges Verbot auf, an das sich jedoch nicht alle Farmer halten.[6] Zudem hat die New Zealand Merino Company ein freiwilliges Qualitätssiegel namens Zque eingeführt, das Wolle von Schafen kennzeichnet, die unter anderem nicht dem Mulesing unterzogen wurden.[7] Ein offizielles Verbot trat am 1. Oktober 2018 in Kraft.[8]

Kieselsteine an den Füssen…

Es wird kalt und damit wieder dringend Zeit für neue Hausschuhe. Jetzt sind meine Jungs aber schon viel zu cool für Hunde oder Marienkäferschuhe. Also gibt es Steine! 🙂

Coole Kieselsteine, mit einer weichen Innenschicht aus mulesingfreier Merinowolle und aussen die Wollkiesel aus Tiroler Bergschafwolle. Nachdem ich mal was neues probieren wollte, habe ich diesmal keine Latexsohlen an die Schuhe gegossen, sondern schönes, weiches Leder gelocht und angenäht. Und die Kinder sind begeistert – Hurra, jetzt gibt es die Hot Stone Massage beim Laufen 😉



Golden gefüllte Schneekugeln

Weihnachten naht und ich wende mich wieder meinen Schmuckkugeln zu, die ich im Sommer entwickelt hatte.

Nachdem ich es gerne mit einem Hauch Kitsch mag sind meine neuen Kugeln innen golden. Von hinten sehen sie aus wie Schneebälle, was durch das Merinowolle-Seide-Gemisch sehr schön rauskommt.
Die offene Seite birgt eine Überraschung. Entweder einfach nur den goldenen Raum oder aber als Bühne für kleine, schöne Dinge, die einen besonderen Platz brauchen, oder z.B. für kleine Geschenke (der Diamantring 😉 ) am Weihnachtsbaum oder als Adventskalender.

Ich habe diese zarten Gebilde aus Merinowolle und Seide gehärtet, so dass sie recht stabil geworden sind.

Schlüsselanhänger Bojen aus Merinowolle

Ich habe ein Schlüsselproblem. Bzw. haben meine Mann und ich beide einen gewaltigen Schlüsselbund und ein paar Mal ist es uns schon passiert, dass wir die Schlüsselsammlungen vertauscht haben, was ärgerlich sein kann, wenn man dann irgendwo steht und ein Schloss nicht aufbekommt, weil eben der entsprechende Schlüssel mit dem Liebsten unterwegs ist.

Also muss eine Unterscheidungsmöglichkeit her! Und was mache ich die meiste Zeit? Genau – filzen. Also ran an die Schlüsselanhänger! Wir waren früher öfter mit einer Freundin beim Segeln, und da haben wir immer die Fender hin und her bewegt. Aber ich mag den Begriff Boje lieber, deshalb sind das jetzt einfach meine Schlüsselbojen, damit diese nicht untergehen und leicht zu finden sind… 🙂

Ich See Stern – Ein anhänglicher kleiner Zeitgenosse

Ich bin mit meinen Magneten weiter gekommen! Hurra – ein Seestern ist es geworden. Ich habe diesmal meine Geduld gesammelt und ihn sehr fest  gefilzt, was ihn schön griffig macht. Ich denke ich werde in dieser Richtung mal weiter experimentieren…
So kleine, feine Dinge sind auch sehr befriedigend.

Kleiner Nachtrag… leider fand auch jemand anders den kleinen Seestern wunderschön und hat ihn bei einem Markt unbemerkt mit nach Hause genommen.